AZ 16.12.17 Kreis plant Stelle für Schulentwicklungsplanung

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Landkreis Mainz-Bingen 16.12.2017

Kreis Mainz-Bingen plant laut Landrätin Schäfer die Schaffung einer Stelle für Schulentwicklungsplanung

MAINZ-BINGEN – (kss). Die Kreisverwaltung plant, einen eigenen Schulentwicklungsplaner einzustellen. Dies sagte Landrätin Dorothea Schäfer (CDU) bei einem AZ-Redaktionsbesuch in Oppenheim. Hintergrund sind unter anderem Wünsche einer Elterngruppe „Schule vor Ort“ aus der Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Die Eltern setzen sich dafür ein, dass in Nieder-Olm außer dem Gymnasium und der IGS wegen des starken Ansturms von Schülern eine weitere weiterführende Schule errichtet wird. Dies könnte eine Realschule plus sein (die AZ berichtete). Die Eltern hatten im Spätsommer unter anderem eine Podiumsdiskussion in Sörgenloch organisiert.

Im Stellenplan des Haushalts 2018 sei ein eigener Schulentwicklungsplaner für den Kreis aufgeführt, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) müsse dem zustimmen. „Eine Aufgabe der Planerin oder des Planers wäre es, die Schülerzahlen im gesamten Kreis zu überprüfen und verlässliche Daten zu sammeln. Es geht darum, die Ströme der Schüler zu analysieren und festzustellen, welche Schulen besonders belastet sind und wo Entlastung Not tut“, erläuterte Schäfer. Mit dem Alzey-Wormser Landrat Ernst Walter Görisch (SPD) und dem Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) stimme sie sich über die Kreisgrenzen hinweg eng ab.

Im übrigen sei sie überzeugt, dass eine Realschule plus dem Standort Nieder-Olm gut täte. „Davon könnte auch die Oberstufe der IGS profitieren, die Schüler von dieser Realschule aufnehmen könnte“, sagte Schäfer.